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  10.-12. März 2003 in München
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12. März 2003

09:00 - 12:30 Almudena Diez, TCP Sistemas e Ingenieria
Workshop 1 Embedded Systems and Requirements Engineering
  Requirements Engineering is one of the most important subjects to take into account in order to reduce possible cost overruns in software projects, derived from a lack of definition in the final user expectations. TCP has developed a methodological framework, Meta-IRqA, (and a supporting tool) that describes a set of engineering activities, complemented with guidelines, to help the analysts to correctly specify a system. This methodology fully covers Requirements Engineering activities, using not only textual requirements but semiformal techniques as well.
In safety critical systems, formal methods arise as the best option to describe the system behaviour, but embedded systems in which constraints appear but are not critical can be better specified through semiformal methods, closer to the domain expert language, and, at the same time, more precise than just natural language.
For that reason, Meta-IRqA seems to be particularly appropriate to build specifications in the field of non-critical embedded systems, bridging the gap between formal methods and natural language description.

Schedule:
- Presentation: Description of the Requirements Engineering methodology Meta-IRqA.
TCP Sistemas e Ingeniería
- Presentation: Trial of Requirements Engineering methodology Meta-IRqA in Mobile Robotics industry. Robosoft
- Presentation: Trial of Requirements Engineering methodology Meta-IRqA in Defence industry. QinetiQ
- Practical exercise.
- Discussion.
For the practical exercise, TCP would provide IRqA licences.
09:00 - 12:30 Volker Kopetzky, Rational Software GmbH
Workshop 2 Software-Architektur: nur virtuelle Stabilität oder Ihre Zukunft?
  Alles redet von Architektur, von Plattformen, von ihrer Wichtigkeit, von ihren Kosten und dass ein Software System ohne Architektur schwer realisierbar sei. Doch: was ist das eigentlich: Architektur für Software? Bauplan? Software-Stahlgerüste? Software-Beton? Software-Gasleitungen? Jeder Eigenheimbauherr hat eine klare Vorstellung von Architektur. Im Bereich der Softwareentwicklung jedoch ist dieser Begriff schwer zu erfassen. Im Workshop wird eine genauere, aber vor allem für alle Projektbeteilgten verständlichere Definition des Begriffs Software-Architektur anhand allgemeiner Beispiele und neuer Technologien gemeinsam erarbeitet. Dabei wird der Fokus nicht auf die Beschreibung von Architektur gelegt, sondern auf ihren Nutzen, ihre Erfolgskontrolle und die notwendigen Schritte zu ihrem erfolgreichen Einsatz.
09:00 - 12:30 Christian Missling, Telelogic GmbH
Workshop 3 communicate collaborate VALIDATE
 

Ein Requirement, das sich nicht prüfen lässt, ist so sinnvoll, wie kein Requirement...
Eine Prüfung, die nicht prüft, was gefordert wurde, ist so sinnvoll wie keine Prüfung...
Anforderungen aller Entwicklungsebenen sowie verschiedene Prüfungen werden ermittelt und zueinander in Beziehung gestellt, um folgende Frage zu beantworten:
"Was kann mich davon überzeugen, dass eine Anforderung erfüllt ist?"

09:00 - 12:30 Markus Reinhold, CoCOO
Workshop 4 Das Use Case Desaster - Warum versagen 2/3 aller Ansätze mit Use Cases
  Die meisten Ansätze in Projekten mit Use Cases zu arbeiten scheitern. Warum ist das so? Der Workshop zeigt Probleme bei dem Einsatz von Use Cases auf und liefert auch Lösungsvorschläge. Im Speziellen wird auf die Fragen eingegangen
• Was sind Use Cases (und was nicht)?
• Welche typischen Fehler werden immer und immer wieder begangen?
• Wie grenzen sich Use Cases vom klassischen RE/RM ab?
Der weitere Schwerpunkt wird interaktiv mit den Teilnehmern festgelegt. Welche Fragen und Probleme haben sie mit Use Cases in ihrer täglichen Arbeit.
09:00 - 12:30 Frank Stöckel, HOOD Group
Workshop 5 Eindeutigkeit von Anforderungen - Wie kann das erreicht werden?
  Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Teilnehmer zu befähigen, die Qualität von Anforderungen durch geeignete Maßnahmen zu erhöhen.
Angesprochen sind Entwicklungsprozessbeteiligte wie z.B.:

• Systemanalytiker
• Systemingenieure
• Entwickler
• Qualitätsbeauftragte
• Verantwortliche für Methoden und Verfahren

Im Rahmen des Workshops werden die Teilnehmer in Arbeitsgruppen Schritt für Schritt ein Qualitätskriterium entwickeln. Zur Entwicklung gehört die Definition des Kriteriums, Maßnahmen zur Umsetzung des Kriteriums und schließlich auch die Überprüfung der Anforderungen. Dies wird anhand eines konkreten Qualitätskriteriums, nämlich der "Eindeutigkeit", beispielhaft unter Einsatz in natürlicher Sprache formulierter Anforderungen erarbeitet.
Der Nutzen der Veranstaltung besteht darin, dass die Teilnehmer prinzipiell in die Lage versetzt werden in ihrem Unternehmen auch für andere Qualitätskriterien das vorgestellte Vorgehensmodell selbständig anzuwenden, um damit die Qualität ihrer Anforderungen erhöhen zu können.
Der Workshop wird von Beratern aus dem Bereich Requirements Engineering durchgeführt, die den Teilnehmern das notwendige know-how für diese Aufgaben vermitteln, und hierzu langjährige Erfahrung in die Veranstaltung einbringen.

09:00 - 12:30 Dr. Antje von Knethen, Dr. Barbara Paech, Daniel Kerkow,
Frauenhofer Institut
Workshop 6 Der Weg zur vollständigen, eindeutigen und messbaren Beschreibung nichtfunktionaler Anforderungen
 

Die Erfassung und Beschreibung nichtfunktionaler Anforderungen (NFRs) wie z.B. „Zuverlässigkeit“ oder „Wartbarkeit“ wird in den meisten Projekten vernachlässigt. Eine Anforderung wie „Entwickeln Sie ein gebrauchstaugliches und zuverlässiges System!“ ist keine große Hilfe für die Projektbeteiligten. Gründe dafür sind die mangelnde Greifbarkeit (Messbarkeit) und damit auch mangelnde Vollständigkeit und Mehrdeutigkeit einer so formulierten Anforderung. Dies erschwert sowohl die Qualitätssicherung des Produktes als auch die Erfüllung der Kundenwünsche.
Der Workshop veranschaulicht im Rollenspiel mit den Teilnehmern die Erhebung von NFRs mit dem Ziel der Vollständigkeit, Eindeutigkeit und Messbarkeit. Anhand einer Beispielspezifikation wird die systematische Erhebung der NFRs sowie ihrer Zusammenhänge zu anderen Spezifikationselementen (z.B. zu Architektur und Funktionalität) interaktiv erarbeitet.
Teilnehmer des Workshops gewinnen eine Übersicht über die möglichen Arten von NFRs und die Probleme, die bei der Anforderungserhebung auftreten. Im Workshop wird auf die folgenden Fragen eingegangen:
Wie erhebe ich initiale NFRs? Wie priorisiere ich diese? Wie komme ich von abstrakten zu konkret messbaren NFRs? Wie komme ich zu einer möglichst vollständigen Menge von NFRs?

 

 

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